Hierbei geht es um den PAM (primärer Atemmechanismus), rhythmische Pulsationen der Gehirn-Rückenmarksflüssigkeit. Dieser Rhythmus kann am Kopf, aber auch am ganzen Körper gespürt werden. Man geht davon aus, dass der Schädel eine gewisse, wenn auch minimale Beweglichkeit besitzt. Der Therapeut spürt Festigkeiten auf und versucht diese mit sanftem Zug und Druck zu lösen.
Nicht jeder Therapeut wendet diese Techniken an. Etwas zu erspüren ist schwierig und benötigt jahrelange Erfahrung. Zudem sind diese Techniken umstritten, da die Wirksamkeit nicht durch Studien belegt werden kann.
In meiner Therapie verwende ich häufig cranio-sakrale Techniken, vor allem, um auf das Nervensystem einzuwirken und damit den Patienten zu entspannen. Das kann am Anfang oder am Ende der Behandlung sinnvoll sein. Man kann viel darüber diskutieren, aber wenn man selbst einmal erlebt hat, in welche Tiefenentspannung man „rutschen“ kann, wird man diese Therapieform nicht mehr missen wollen.