Der eigentliche Gründer war im 19. Jahrhundert aber Daniel David Palmer.
Nach einer ausführlichen Anamnese und Untersuchung prüfe ich die Beweglichkeit aller zu behandelnden Gelenke. Wenn ich eine Unbeweglichkeit (Blockierung) feststelle, dann beginne ich mit der Behandlung.Im Gegensatz zu mobilisierenden Techniken (oft von Physiotherapeuten ausgeführt) wird am Ende des Bewegungsausmaßes ein kurzer Impuls gesetzt, über die Bewegungsgrenze hinaus (beim mobilisieren wird diese Grenze nicht überschritten).
Wurde die Technik korrekt ausgeführt, folgt ein hörbares Krachen. Dieses Krachen wird auf das Platzen kleiner Gasbläschen innerhalb der Gelenkflüssigkeit zurückgeführt.
Beim erneuten Testen des Gelenks spüre ich in den meisten Fällen eine verbesserte Beweglichkeit des Gelenks. Tritt diese nicht ein, müssen zusätzliche Gelenke oder andere Strukturen mitbehandelt werden (Muskeln, Faszien)
Diese Techniken sind ungefährlich wenn sie von erfahrenen Therapeuten an den richtigen Patienten ausgeführt werden.
Beispielsweise bei Menschen mit chronisch-entzündlichen Erkrankungen, Tumoren oder bei Osteoporose sollte man vorsichtig sein.
Für wen ist Chiropraktik geeignet
Nicht bei Jedem funktionieren die Techniken gleichermaßen. Wahrend es bei jungen Menschen einfach ist Blockaden zu lösen, nimmt die Unbeweglichkeit mit dem Alter zu. Ab 50 Jahren wird es dann schon manchmal sehr schwierig. Hier liegt die Hauptaufgabe darin, den Patienten erst einmal so weit zu lockern, (u.a. mit Mobilisationen und Faszientechniken) um im Anschluss eventuell den chiropraktischen Griff anzuwenden.
Der besondere Stellenwert der Chiropraktik innerhalb der Osteopathie
In der Osteopathie wird die Chiropraktik nicht nur zum beweglich machen der Gelenke verwendet.Vielmehr geht es darum, positiven Einfluss auf das Nervensystem( Sympathikus/ Parasympathikus) auszuüben.
Somit kann der Osteopath aufgrund der Blockierungen schlussfolgern, welche Organe behandelt werden sollten.
Außerdem wird auch immer die Gesamtstatik betrachtet. Hat der Patient Probleme mit der Lendenwirbelsäule, wird auch immer das Sprunggelenk, das Knie und die Hüfte mitbehandelt.
Kosten: € 60,-- für etwa 30 Minuten